Just rent it!

Kleidung leihen statt kaufen

Neues muss nicht immer neu sein. Wenn Du mal wieder mit einem Mantel, T-Shirt, Top, Kleid oder Anzug begeistern willst, dann leihe es einfach. Je nach Herstellungsort, Vertriebsart und Nutzungsdauer stecken über 10 kg CO2 in einem Baumwoll-T-Shirt.

Aufwand
Einfluss

In einem Forschungsprojekt ermittelte Systain zusammen mit der Otto Gruppe den Product Carbon Footprint von drei ausgewählten Textilien: Baumwoll-Longshirt, Sweatjacke und Kinder-Acryl-Strickjacke. Die CO2-Emissionen variieren je nach verschiedenen Faktoren wie Transportart oder Nutzung (Waschen, Trocknen, Bügeln).

Wenn Du auf den Kauf eines neuen Kleidungsstücks verzichtest, hängt die eingesparte Menge an CO2 davon ab, wie das Kleidungsstück hergestellt, transportiert und genutzt wird. Durch das Leihen von Kleidung und anderen Gegenständen kannst Du Deinen CO2-Fußabdruck verringern. Zum Beispiel liegt der durchschnittliche CO2-Fußabdruck eines nicht gekauften Kleidungsstücks bei etwa 7,5 kg CO2.

Neben Kleidung gibt es auch viele andere Gegenstände, die Du leihen kannst, wie Bücher, Werkzeuge, Fahrräder oder Haushaltsgeräte. Eine gute Anlaufstelle zum Leihen ist zum Beispiel Heinerleih.

Um den CO2-Fußabdruck von Kleidung und anderen Gegenständen besser abschätzen zu können, kannst Du CO2-Rechner verwenden. Der WWF bietet einen Klimarechner an, mit dem Du Deinen persönlichen CO2-Fußabdruck berechnen kannst.

Verbraucher*innen können durch ihr Verhalten einen wichtigen Beitrag zur Verringerung des Carbon Footprints von Textilien leisten. Das Leihen von Kleidung und anderen Gegenständen ist eine einfache und effektive Möglichkeit, den eigenen CO2-Fußabdruck zu reduzieren und Ressourcen zu schonen.

Quellen:
Klimaschutzcommunity Köln, https://www.klimaschutzcommunity.koeln/klimaschutz-leicht-gemacht/warum/
Systain, https://systain.com/wp-content/uploads/2022/08/Systain_Whitepaper_Carbon-Footprint-von-Bekleidung_de-2.pdf

Interessante Links

    15